Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde
 Universitätsmedizin Leipzig

Urogynäkologische Sprechstunde


Termine Kontakt
 Liebigstr. 20a, Haus 6
Dienstag: 8 - 15 Uhr04103 Leipzig
 0341 - 9723433


In unserer Sprechstunde für Urogynäkologie widmen wir uns der Behandlung von Patientinnen mit Beckenbodenproblemen. Hierzu zählen insbesondere die Senkungsproblematik, Harn- und Stuhlinkontinenz sowie Blasenentleerungsstörungen. Obwohl diese Leiden in unserer Gesellschaft weit verbreitet und für die Betroffenen sehr belastend sind, werden diese Themen noch immer stark tabuisiert. Umso wichtiger ist uns daher eine individuelle, kompetente sowie einfühlsame Untersuchung und Beratung.

Kontinenzzentrum des Universitätsklinikums Leipzig

Gesundheitsberichterstattung zur Harninkontinenz, Robert-Koch-Institut


Urogynäkologische Untersuchung: 

Diese beinhaltet stets ein ausführliches Gespräch über die genauen Beschwerden und die individuelle Krankengeschichte der Patientin. Darauf folgt eine vollständige gynäkologische Untersuchung, Urindiagnostik sowie eine Ultraschalluntersuchung. Je nach Notwendigkeit werden diese durch eine urodynamische Messung, Blasenspiegelungen oder weitere Untersuchungen ergänzt.

Therapiekonzepte:

Auch wenn Senkungsbeschwerden und Inkontinenz die betroffenen Frauen sehr belasten, sind diese weniger eine Krankheit, sondern Symptome mit mehreren möglichen Ursachen. Dementsprechend sind auch die Behandlungsmöglichkeiten vielfältig und werden kontinuierlich um neue Möglichkeiten erweitert. Dabei versuchen wir stets, mit jener Therapie zu beginnen, welche sowohl erfolgversprechend als auch möglichst schonend für die Patientin ist. Sollte der erwünschte Erfolg ausbleiben oder die gewählte Therapie nicht toleriert werden, werden wir bei einem unserer regelmäßigen Nachsorgetermine mit der Patientin neue Möglichkeiten anbieten und besprechen.

Konservative Therapie:

  • Medikamentöse Therapie bei Dranginkontinenz und Belastungsinkontinenz
  • Beckenbodengymnastik mit ggf. Beckenbodenstimulation 
  • Lokale Östrogentherapie und Pessartherapie 

Chirurgische Verfahren:

  • Vordere Scheidenplastik (Wiederaufbau bei Vorwölbung der Blase in die Scheide)
  • Hintere Scheidenplastik (Wiederaufbau bei Aussackung des Enddarms in die Scheide)
  • Spannungsfreie Scheidenbänder bei Belastungsinkontinenz
  • Entfernung der Gebärmutter
  • Anheben und Befestigen der gesenkten Gebärmutter oder Scheidenstumpf (Hysterosakropexie, Sakrokolpopexie)

Sämtliche chirurgische Eingriffe erfolgen bei uns mittels des möglichst schonenden chirurgischen Verfahrens (Laparoskopie).


 
Letzte Änderung: 22.03.2018, 08:53 Uhr
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